Restaurierungsarbeiten in der Deutschen Kirche laufen weiter
In den beiden vorangegangenen Jahren wurden die Kanzel und der Altar in der Deutschen Kirche in Vetschau restauriert.
Nach dem kalten Winter konnten nunmehr am 04. Mai dieses Jahres die Restaurierungsarbeiten ihre Fortsetzung finden. Nunmehr werden die Emporen und das Orgelgehäuse restauriert. Auch hier muss das Holzwerk gereinigt und gefestigt werden.
Fehlteile sind durch den Diplom- Holzrestaurator Herrn Christoph Schröter zum größten Teil bereits ergänzt und Schäden beseitigt worden.
So sind auch bereits zwei Türen auf der 1. Empore wieder aufgearbeitet worden. Die Restaurierung und der Erhalt der Bemalung aus den Jahren 1859 und 1933 liegt in der Verantwortung von der Diplom-Restauratorin Frau Dr. Schmidt Breitung.
Sie wird dabei von einem Team aus Restauratoren unterstützt.
Herr Diplom-Restaurator Dirk Jacob nimmt auch hier, wie bei der Kanzel und dem Altar, die oxydierte Bronze aus der Restaurierung des Jahres 1933 von der Vergoldung ab,
damit sich nach der Restaurierung wieder ein einheitliches Gesamtbild der Ausmalung der Deutschen Kirche ergibt.
Die Abnahme dieser Bronze ist bei den sommerlichen Temperaturen zeitaufwendiger, da das entsprechende Lösungsmittel schneller verdampft. Farbliche Fehlstellen müssen auch hier ergänzt und retuschiert werden.
Wir freuen uns sehr, dass die Restaurierungsarbeiten mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, dem Kirchenkreis Niederlausitz und dem Förderverein der Wendisch-Deutschen Doppelkirche Vetschau e. V. weitergehen können.